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Übersicht Methoden & Therapieansätze


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Craniosacral Therapie

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Die Cra­nio­sa­cral The­ra­pie hat sich aus der Beob­ach­tung ent­wi­ckelt, dass sich die Cere­bos­pi­nal­flüs­sig­keit (Liqu­or) im Gehirn und Rücken­mark pul­sie­rend zwi­schen Kopf (Cra­nio) und Kreuz­bein (Sacrum) bewegt. Die­se rhyth­mi­sche Bewe­gung setzt sich im gesam­ten Orga­nis­mus fort und ver­mit­telt ihm lebens­wich­ti­ge Impulse.

Cra­nio­sa­cral Therapeut/innen sind in der Lage die­sen fei­nen Rhyth­mus mit den Hän­den zu erspü­ren und ermög­li­chen mit­tels sanf­ten Impul­sen dem Orga­nis­mus, ein neu­es Gleich­ge­wicht zu fin­den und die Selbst­re­gu­la­ti­on zu fördern.

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Ursprung der Craniosacral Therapie

Die Cra­nio­sa­cral The­ra­pie hat ihre Wur­zeln in der osteo­pa­thi­schen Medi­zin. Der Begrün­der der Cra­nio­sa­cra­len Osteo­pa­thie war der osteo­pa­thi­sche Arzt Wil­liam G. Suther­land,  (1873–1954). Suther­land war ein Schü­ler von Andrew Tay­lor Still (1828–1917), einem ame­ri­ka­ni­schen Land­arzt, der die Osteo­pa­thi­sche Medi­zin begründete.

 

Hin­ter­grund der Cra­nio­sa­cral The­ra­pie ist die Annah­me, dass das Gehirn sowie auch das Hirn­was­ser eine auto­no­me und rhyth­mi­sche Bewe­gung haben. Die­se gemein­sa­me Bewe­gung von Hirn und Liqu­or nann­te Suther­land Pri­mä­res Atem­sys­tem („pri­ma­ry respi­ra­to­ry mecha­nism“). Es gibt heut­zu­ta­ge wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen, die die­se Eigen­be­we­gun­gen, wel­che unab­hän­gig von Atmung und Herz­rhyth­mus sind, belegen.

 

Die Bewe­gun­gen die­ses Pri­mä­ren Atem­sys­tems über­trägt sich auf die Hirn­häu­te, die ein­zel­nen Schä­del­kno­chen, die Wir­bel­säu­le und das Kreuz­bein. So fin­det sich die­se Bewe­gung auch im Ske­lett, im Bin­de­ge­we­be und den Orga­nen. Mit ent­spre­chen­der Schu­lung und Erfah­rung ist die­se Bewe­gung am Schä­del (Cra­ni­um), sowie am gan­zen Kör­per, zu ertas­ten. Ist die Bewe­gungs­wel­le in einer Kör­per­re­gi­on nicht zu pal­pie­ren, weist dies auf eine loka­le Ver­let­zung oder eine Blo­cka­de hin.

 

Die the­ra­peu­ti­schen Tech­ni­ken rei­chen von deut­lich manu­el­len Tech­ni­ken bis hin zu einem sub­ti­len Auf­spü­ren und Beglei­ten der pri­mä­ren Atem­be­we­gung in den Struk­tu­ren des Orga­nis­mus. Sobald wie­der alle Gewe­be und Struk­tu­ren von die­ser Eigen­be­we­gung erfasst wer­den, sind die Vor­aus­set­zun­gen für die Selbst­re­gu­la­ti­on & -hei­lung gegeben.

Arbeitsweise und Wirkung

Am Anfang der Behand­lung wird mit­tels Ana­mne­se und einem ers­ten, manu­el­len Erspü­ren der Dyna­mi­ken und der Inten­si­tät des Cra­nio-Sacral-Rhyth­mus ein Befund über den aktu­el­len Zustand und mög­li­che Blo­cka­den im Cra­nio­sa­cra­len Sys­tem (CRS) erhoben.

 

Mit­tels fei­nen Berüh­run­gen und Impul­sen wer­den Span­nungs­mus­ter in Bin­de­ge­we­ben, Orga­nen, Mus­kel und Kno­chen erkannt, beur­teilt und behan­delt. Stau­un­gen und Blo­cka­den im CRS wer­den auf­merk­sam und acht­sam wahr­ge­nom­men, wodurch eine Art Dia­log zwi­schen mei­nen Hän­den und Ihrem Kör­per­sys­tem entsteht.

 

In mei­ner Aus­bil­dung an der cranioschule.ch wur­de der Fokus dar­auf gelegt, dass wir zur Lösung von Blo­cka­den haupt­säch­lich indi­rek­te Tech­ni­ken anwen­den. Das sind Tech­ni­ken, die es Ihrem Kör­per­sys­tem erlau­ben, sel­ber eine Lösung zu fin­den. Durch die­sen Ansatz wer­den vor allem die Selbstheilungs-& Selbst­re­gu­la­ti­ons­pro­zes­se ange­regt, um dem Men­schen die Lösung nicht vor­zu­ge­ben, oder im schlimms­ten Fal­le sogar unpas­sen­de Lösungs­vor­schlä­ge überzustülpen.

 

Wäh­rend der Behand­lung kön­nen ver­schie­de­ne Bewusst­seins­phä­no­me­ne auf­tre­ten. Oft sehen Klient/innen Far­ben, oder erin­nern sich an ver­gan­ge­ne Erleb­nis­se, neh­men inne­re Bil­der, Gedan­ken Kör­per­emp­fin­dun­gen und/oder Gefüh­le bewusst wahr und fin­den so oft auch Hin­wei­se auf aktu­el­le Lebens­fra­gen, ohne dass die­se Ant­wor­ten von Aus­sen gege­ben werden.

 

Zwi­schen den Behand­lun­gen arbei­te ich sehr ger­ne auch mit Selbst­hil­fe­übun­gen, wel­che einer­seits hel­fen ein neu ent­wi­ckel­tes Gleich­ge­wicht zu sta­bi­li­sie­ren und zugleich ihre die Selbst­wahr­neh­mung und Eigen­ver­ant­wor­tung stärken.

Indikationen

Mög­li­che Indi­ka­tio­nen für eine Cra­nio-Sacra­le Behandlung:

  • Unter­stüt­zung in belas­ten­den Lebenssituationen
  • Reha­bi­li­ta­ti­on nach Krank­heit oder Unfall
  • Schleu­der-, Sturz- und Stauchtrauma
  • Regu­la­ti­on für den Bewe­gungs­ap­pa­rat, die Orga­ne, das Lymph­sys­tem, das Hor­mon­sys­tem, das vege­ta­ti­ve und zen­tra­le Nervensystem
  • Schlaf­pro­ble­me, Erschöp­fungs­zu­stän­de, Depressionen
  • stress­be­ding­te Beschwer­den, Burnout-Syndrom
  • Stö­run­gen des Immunsystems
  • Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den
  • Schwan­ger­schafts- und Geburtsbegleitung
  • Hyper­ak­ti­vi­tät von Kin­dern, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen und Lernschwierigkeiten
  • Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen bei Kindern

 

Beglei­tend zu ärzt­li­cher Betreuung

 

  • Cro­ni­schen Schmerzzuständen
  • Ver­dau­ungs­be­schwer­den
  • Kopf­schmer­zen und Migräne
  • Sinu­si­tis und Tinnitus
  • ortho­pä­di­schen Problemen
  • Wir­bel­säu­len-, Mus­kel- und Gelenkserkrankungen
  • kie­fer­or­tho­pä­di­schen Problemen
  • Asth­ma, All­er­gien und Hauterkrankungen
  • Ver­än­de­run­gen im Bereich von Gehirn und Rückenmark
  • psy­cho­so­ma­ti­schen Beschwerden

 

Quel­le: Cra­nio Suisse

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Selbst­hil­fe­übun­gen:

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Biokinematik

Aus Sicht der Bio­ki­ne­ma­tik ist Schmerz ein Bewusst­seins­pro­zess der uns auf eine gestör­te Funk­ti­on des Kör­pers auf­merk­sam macht. Wird die­se Funk­ti­on, zum Bei­spiel eine ein­ge­schränk­te Beweg­lich­keit eines gewis­sen Gelen­kes wie­der­her­ge­stellt, so beant­wor­ten wir die­sen Pro­zess adäquat, wobei durch die Zunah­me unse­rer Beweg­lich­keit der Schmerz abklingt. Die Bio­ki­ne­ma­tik als Schmerz­the­ra­pie setzt also dar­auf, die Funk­ti­on der Mus­kel­ket­ten wie­der­her­zu­stel­len und ist somit eine The­ra­pie der Funk­ti­on und nicht der Struktur.

The­ra­pien an Struk­tu­ren wie Mas­sa­gen, Stret­ching, Deh­nen, loka­le Anwen­dung von Medi­ka­men­ten oder Ver­än­de­rung der Struk­tu­ren (Ope­ra­tio­nen) gehen bei chro­ni­schen Schmer­zen meist am The­ma vorbei.

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Was ist der Sinn von Schmerz?

Die­se Fra­ge lässt sich viel­fäl­tig beant­wor­ten. Hier möch­te ich beson­ders den Zusam­men­hang chro­ni­scher Kör­per­schmer­zen beleuch­ten. Also, wes­we­gen pro­du­ziert der Kör­per Schmer­zen weit über ein Ver­let­zungs­er­eig­nis hin­aus, obwohl die Ver­let­zung selbst schon längst aus­ge­heilt ist – oder es gar kei­ne direk­te Ver­let­zung als Ursa­che gab?

 

Die Ant­wort dar­auf ist, dass Schmerz nicht nur vor Aus­sen­ein­flüs­sen, wie bei­spiels­wei­se Ver­let­zun­gen, oder Zer­run­gen schüt­zen sol­len, son­dern uns auch auf Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen auf­merk­sam machen, wel­che erst all­mäh­lich z.B. durch man­geln­de, oder ein­sei­ti­ge Bewe­gun­gen entstehen.

 

So könn­ten wir nun prin­zi­pi­ell zwei ver­schie­de­ne Arten von Schmerz unter­schei­den, deren Zweck und Dau­er unter­schied­lich sind:

 

  • So gibt es exo­ge­ne, aku­te Schmer­zen. Sie ent­ste­hen durch Aus­sen­ein­flüs­se wie Kör­per­ver­let­zun­gen und ent­spre­chen einer Gefah­ren­si­tua­ti­on. Der Schmerz wird dort emp­fun­den, wo der Angriff auf den Kör­per statt­fin­det und dau­ert solan­ge, wie die Fremd­ein­wir­kung anhält. Ist die Situa­ti­on vor­bei, hört der Schmerz auf. Doch in man­chen Fäl­len wan­dert er von der Ver­let­zungs­stel­le weg und wird chronisch.
  • Die zwei­te Form des Schmer­zes sind die endo­ge­nen, chro­ni­schen Schmer­zen. Die­se Schmer­zen ent­ste­hen nicht als Fol­ge einer Ver­let­zung, son­dern als Fol­ge einer Funk­ti­ons­ein­schrän­kung der Mus­kel­ket­ten. Da wir in vie­ler­lei Hin­sicht Meis­ter der Kom­pen­sa­ti­on sind, kön­nen Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen oft eine lan­ge Zeit kom­pen­siert und damit uner­kannt blei­ben. Viel­leicht hat dann eine „blö­de Hal­tung, ein Ver­he­ben, eine schlech­te Nacht“, oder ande­re Umge­bungs­rei­ze den Schmerz aus­ge­löst, oder modi­fi­ziert – jedoch ist die­ser Aus­lö­ser meist nicht die Ursa­che des Problems.

 

In die­sem Zusam­men­hang höre ich in der Pra­xis oft von Leu­ten mit z.B. Nacken­be­schwer­den, dass sie „nun eben 8 h im Büro sit­zen und es dar­um nor­mal wäre Nacken­be­schwer­den zu haben“. Doch gibt es ganz vie­le ande­re Men­schen, die eben­so lan­ge im Büro sit­zen und kei­ne Beschwer­den haben. Der Unter­schied ist, dass die eine Per­son wahr­schein­lich Funk­ti­ons­stö­rung der Mus­kel­ket­ten auf­weist, wel­che bei der Per­son ohne Nacken­be­schwer­den ent­we­der kom­pen­siert, oder nicht vor­han­den sind.

 

Wenn man sich die Beweg­lich­keit bis zu einem gewis­sen Grad erhal­ten oder trai­niert hat, hat man eine ent­spre­chen­de „Puf­fer­zo­ne“, also genü­gend Res­sour­cen, die nicht gleich den Bewusst­seins­pro­zess Schmerz in Gang brin­gen müssen.

 

Behandlungsansatz in der Biokinematik

 

Mit­tels Bewe­gungs­tests, Druck­punk­ten und der Ana­mne­se suchen und fin­den wir die­je­ni­gen Mus­kel­ket­ten, die die gröss­ten Funk­ti­ons­ein­schrän­kun­gen auf­wei­sen und die für Ihren Schmerz ver­ant­wort­lich sind. Die Druck­punk­be­hand­lung der Bio­ki­ne­ma­tik bringt ihrem Schmerz meis­tens schnell eine enor­me Lin­de­rung. Die eigent­li­che The­ra­pie besteht jedoch aus den Übun­gen, wel­che ich Ihnen auf unse­re Unter­su­chung hin instru­ie­re. Mit die­sem spe­zi­fi­schen Trai­ning kön­nen sie die Funk­ti­on der betrof­fe­nen Mus­kel­ket­te wie­der­her­stel­len. Dadurch gewin­nen sie ihre Beweg­lich­keit zurück und mit deren Zunah­me nach­hal­ti­ge Schmerzfreiheit.

Muskelfunktionstraining

Denn Funk­tio­nen wer­den nach den Geset­zen der Logik gere­gelt (Kyber­ne­tik). Die Rege­lung des Kör­pers erfolgt auf Basis der Infor­ma­tio­nen, die der Kör­per mit­tels inne­rer und äus­se­rer Sin­nes­or­ga­ne sam­melt. Durch geziel­te Rei­ze die­ser Sin­nes­or­ga­ne kann Ein­fluss auf die Regu­la­ti­on genom­men wer­den, um regu­la­ti­ve Ver­än­de­run­gen zu pro­vo­zie­ren. Die­se regu­la­ti­ven Ver­än­de­run­gen füh­ren als Fol­ge auch struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen nach sich.

 

Wich­tig dabei ist, dass der Mensch selb­stän­dig die Funk­ti­on sei­ner Mus­ku­la­tur trai­niert. Sie wer­den in der Pra­xis ange­lei­tet, wie die­ses Funk­ti­ons­trai­ning auf Basis der Bio­ki­ne­ma­tik funktioniert.

 

Nach und nach, umso inten­si­ver ein Mensch sei­ne Funk­tio­na­li­tät trai­niert, des­to schnel­ler, baut sich die Mus­ku­la­tur um und ver­bes­sert damit die Funk­tio­na­li­tät, oder stellt sie sogar wie­der her.

 

Da ein Mus­kel nicht pri­mär Kraft haben, son­dern den Regeln der Phy­sik gemäss, Arbeit leis­ten muss (Arbeit = Kraft x Weg), setzt die Bio­ki­ne­ma­tik auf ein geziel­tes Län­gen­trai­ning der Mus­ku­la­tur. Dies darf nicht mit einem Deh­nen ver­wech­selt wer­den, da dem meist sowie­so schon zu pas­si­ven Mus­kel, durch die Deh­nung eine wei­te­re Pas­si­vi­tät zukommt.

 

Beim Mus­kel­funk­ti­ons­trai­ning der Bio­ki­ne­ma­tik wird der Mus­kel aktiv in sei­ner Län­ge beübt. Dadurch wird der Umbau der Mus­ku­la­tur eingeleitet.

Indikationen

Was kann behandelt werden?

 

Für jeden Schmerz gilt die glei­che theo­re­ti­sche Grund­la­ge zur Ursa­chen­fin­dung. Somit stel­len alle Sym­pto­me und Beschwer­den, die in Zusam­men­hang mit Stö­run­gen und Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gun­gen der Bewe­gungs­geo­me­trie des Kör­pers ste­hen, Indi­ka­tio­nen zur The­ra­pie dar.

Hierzu gehören in erster Linie Schmerzen:

 

  • im gesam­ten Wir­bel­säu­len­be­reich, wie Hexen­schuss,  Band­schei­ben­schä­den,  Chron. Len­den­wir­bel­säu­len­be­schwer­den, Brust­wir­bel­säu­len-,  Hals­wir­bel­säu­len­syn­drom,  Aus­strah­lun­gen in Arme oder Bei­ne, mit mög­li­chen Sym­pto­men, wie Krib­beln, Taub­heit und auch Läh­mungs­er­schei­nun­gen in die­sen Bereichen.
  • in Gelen­ken, z.B. Knie, Hüf­te, Fuß,  Arm, Schulter…
  • des Kop­fes und Migräne
  • nach Unfäl­len, z.B. Schleudertrauma

 

Eben­so kön­nen Sym­pto­me, die mit Stö­run­gen der Sin­nes­funk­tio­nen und der Wahr­neh­mung ein­her­ge­hen mög­li­che Behand­lungs­in­di­ka­tio­nen sein, wie z.B.

 

  • Schwin­del und Gleichgewichtsstörungen
  • Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen

 

Was schliesst eine Behandlung aus oder schränkt sie ein?

 

  • Bei Vor­lie­gen von sys­te­mi­schen Grund­er­kran­kun­gen kann die The­ra­pie nur bedingt oder gar nicht mög­lich sein. Hier­zu gehö­ren Erkran­kun­gen aus dem rheu­ma­ti­schen For­men­kreis oder ande­re wie Mor­bus Par­kin­son, auch Dia­be­tes mel­li­tus, um ein­zel­ne Bei­spie­le zu nen­nen. Sie haben zur Fol­ge, dass der Kör­per, das Gewe­be sich in sei­ner Reak­ti­on ver­än­dert, dass Impul­se, die gesetzt wer­den, mög­li­cher­wei­se lang­sa­mer oder weni­ger effek­tiv umge­setzt wer­den. Dies kann, muss aber nicht sein.
  • Um den Kör­per ver­än­dern zu kön­nen, brau­chen Sie Ihre Wahr­neh­mung und das Bewusst­sein. Die­se kön­nen bei Erkran­kun­gen wie Demenz gestört sein, sowie nach Schä­di­gun­gen des Gehirns durch Schlag­an­fall, Blu­tung, etc.. Eben­falls Medi­ka­men­te, die  die­se Funk­tio­nen beein­träch­ti­gen, behin­dern und ver­hin­dern gege­be­nen­falls die The­ra­pie. Hier­zu gehö­ren alle zen­tral wirk­sa­men  Medi­ka­men­te, v. a. Mor­phin- oder mor­phin­ähn­li­che Prä­pa­ra­te, ande­re zen­tral­wirk­sa­me Schmerz­me­di­ka­men­te sowie Psy­cho­phar­ma­ka. Das Vor­ge­hen, wenn Sie sol­che Medi­ka­men­te ein­neh­men, soll­te indi­vi­du­ell bespro­chen werden.
  • Ope­ra­tio­nen am Bewe­gungs­ap­pa­rat, sowie Kno­chen und Gelen­ke, Wir­bel­säu­le. Wenn Ein­grif­fe von außen in die Grund­lo­gik und Mecha­nik des Kör­pers statt­ge­fun­den haben, ist es mög­lich, dass das Fin­den der ursäch­li­chen Stö­run­gen erschwert wird. Eben­so, dass der Mus­kel ver­zö­gert reagiert, oder dass Stö­run­gen sich immer wie­der ein­stel­len, weil der Bewe­gungs­ab­lauf grund­sätz­lich ver­än­dert wurde.

 

All die­se oben dar­ge­stell­ten Ein­flüs­se soll­ten bedacht wer­den, sie sind jedoch kei­ne abso­lu­te Kon­tra­in­di­ka­ti­on für die The­ra­pie. Oft lässt sich nur durch eine Unter­su­chung klä­ren, ob eine The­ra­pie mög­lich ist. In vie­len Fäl­len lohnt es sich, einen The­ra­pie­ver­such zu star­ten, da jeder Mensch anders ist und sich auch im Rah­men der The­ra­pie die Reak­ti­on anders verhält.

 

Ich bit­te Sie daher, sowohl bei Fra­gen betref­fend The­ra­pie, Medi­ka­men­ten, Vor­er­kran­kun­gen, als auch Indi­ka­tio­nen, oder was auch immer Sie bewegt, mit mir per­sön­lich Kon­takt auf­zu­neh­men. So kann ich mit Ihnen gemein­sam schon vor­ab Unklar­hei­ten und Zwei­fel ausräumen.

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Massage

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Ich ver­ste­he die Mas­sa­ge als die Kunst der acht­sa­men und prä­sen­ten Berüh­rung. Detail­lier­te Kennt­nis­se der funk­tio­nel­len Ana­to­mie bil­den dabei den Boden, auf dem mei­ne Hän­de ganz der Intui­ti­on fol­gen kön­nen. Durch lang­jäh­ri­ge Schu­lung mei­ner Pal­pa­ti­ons­fä­hig­kei­ten bin ich in der Lage, die ver­schie­de­nen Qua­li­tä­ten unter­schied­li­cher Gewe­be wahr­zu­neh­men, um mei­ne Behand­lung ihrem Beschwer­den­bild und/oder ihrer Indi­vi­du­el­len Befind­lich­keit anpas­sen zu können.

So sind bei mir meist kei­ne zwei Behand­lun­gen gleich, denn „mehr vom sel­ben hilft nicht mehr“. Wenn ein Behand­lungs­an­satz kei­ne nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung in ihrem Leben bewirkt, so steht mir eine brei­te Palet­te der Berüh­rungs­kunst offen – von kon­stant flies­sen­dem sanf­ten Kör­per­kon­takt bis zu inten­si­ver, tie­fer mus­ku­lä­rer und fas­zia­ler Lösungsarbeit.

Von Ent­span­nung & Wohl­be­fin­den bis zur Behand­lung kon­kre­ter Beschwer­den – herz­lich Willkommen!

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Indikationen

Die Mas­sa­ge hat viel­ler­lei direk­ten und indi­rek­ten Nutzen.

Hier ist nur ein Auszug möglicher Indikationen:

 

  • Schmerz­re­du­zie­rung bzw. –besei­ti­gung
  • Tonus­mil­de­rung
  • För­de­rung der Durchblutung
  • För­de­rung der Lymphzirkulation
  • Sen­kung der sym­pa­thi­schen Reflexaktivität
  • Mobi­li­sie­rung der ver­schie­de­nen Gewebs­schich­ten und Strukturen
  • Kopf­schmer­zen, Migräne
  • Vege­ta­ti­ve Dystonie
  • Krank­heits­bil­der mit meist unspe­zi­fi­schen Sym­pto­men und star­ken nega­ti­ven kör­per­li­chen Auswirkungen
  • Müdig­keit
  • Stress
  • Ver­span­nun­gen der Muskulatur
  • Schmer­zen im gan­zen Bewegungsapparat 
    • Nacken
    • Schul­ter
    • Rücken
    • Gesäss
    • Bei­ne
    • Füs­se
    • Arme
    • Hän­de
  • usw.

Kontraindikationen

  • Aku­te Thrombosen
  • Throm­bo­ph­le­bi­tis
  • Arte­ri­el­le Durchblutungsstörungen
  • Arte­ri­el­le Verschlusskrankheiten
  • Dekom­pen­sier­te Herzinsuffizienz
  • Herz­in­farkt
  • Lymphan­gi­tis
  • Hohes Fie­ber
  • Aku­te bak­te­ri­el­le & vira­le Infektionen

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Homöopathie

Die ältes­te homöo­pa­thi­sche Hei­lung wird ACHILL zuge­schrie­ben, der mit sei­nem Speer einen Feind ver­letz­te. Nach­dem des­sen Wun­de nicht heil­te, gab ein Ora­kel die Aus­kunft: „Der, der die Wun­de schlug, heilt sie auch.“ Die Ärz­te schab­ten den Rost von Achills Speer und streu­ten ihn auf die Wun­de, wel­che in weni­gen Stun­den heilte.

HIPOKRATES sag­te: „ Man muss dem Kran­ken von dem­sel­ben Was­ser zu trin­ken geben, durch das er die Krank­heit bekam.“ Oder: „Durch das Ähn­li­che ent­steht eine Krank­heit und durch das Ähn­li­che, das man anwen­det, wer­den aus Kran­ken Gesunde.“

PARACELSUS lehr­te 1527 „ Krank­heit kann nicht mit ent­ge­gen gesetz­ten Mit­teln geheilt wer­den, son­dern mit Ähnlichen“.

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Homoöapthie und Weltanschauung

Das Ent­spre­chungs­ver­hält­nis vom Makro­kos­mos zum Mikro­kos­mos Mensch ist Bestand­teil der meis­ten spi­ri­tu­el­len Welt­an­schau­un­gen. Von Her­mes Tris­me­gis­tos über Para­cel­sus, Swe­den­borg und Hah­ne­mann hin zur Gegenwart.

 

Alles was das All ent­hält ist dem­nach als dyna­mi­sches Prin­zip auch im Men­schen latent vor­han­den. Wird die kos­mi­sche Ord­nung im und um den Men­schen jedoch gestört, „fal­len die­se dyna­mi­schen Prin­zi­pi­en ins krank­ma­chen­de Stoff­li­che“, so wir­ken sie wie die ihnen jeweils ent­spre­chen­den Arz­nei­prü­fun­gen am Gesun­den, d.h. sie rufen Sym­pto­me her­vor, sie machen krank.

 

Genau da setzt die Homöo­pa­thie, wie ich sie ver­stan­den haben möch­te, an.

Miasmatische Homöopathie

Das Sys­tem der Mias­ma­tik wur­de von Samu­el Hah­ne­mann zur Behand­lung chro­ni­scher Krank­hei­ten zum Ende sei­ner Schaf­fens- und Lebens­zeit um 1828 ent­deckt. Es ist eine mög­li­che Ant­wort auf die Fra­ge, wie wir das Poten­ti­al, wel­ches in Krank­hei­ten und Kri­sen lie­gen, so ent­fal­ten kön­nen, dass die­se nicht immer wie­der, viel­leicht auch in ver­schie­de­nen Gewän­der, auf­flam­men müssen.

 

Hah­ne­mann erkann­te, dass gewis­se Seu­chen sowohl unse­rer Hal­tung und unse­rer Art und Wei­se, wie und wo wir krank wer­den tief­grei­fend beein­flus­sen, selbst wenn wir nicht direkt von der Seu­che betrof­fen waren, son­dern unse­re Vor­fah­ren­schaft. Lepra, Pest, Trip­per, Syphi­lis usw. – sie alle haben sich tief in unser kul­tu­rel­les Erbe gefres­sen und beein­flus­sen auch noch nach Genera­tio­nen unse­re Art zu den­ken und die Funk­ti­on unse­rer indi­vi­du­el­len Selbstregulation.

 

Wenn wir die­se Wur­zeln behan­deln kön­nen, haben wir nicht nur einen Hebel um chro­ni­sche Krank­hei­ten zu behan­deln, und die Selbst­re­gu­la­tion­fä­hig­kei­ten des Ein­zel­nen zu ver­bes­sern, son­dern vor allem – und dar­um geht es mir beson­ders – in unse­rem Wesen und unse­rer Per­sön­lich­keit nach­hal­tig zu wach­sen & nach und nach unse­re Poten­tia­le ent­fal­ten und immer adäqua­ter nut­zen zu können.

C4 Homöopathie

Die Basis der C4-Homöo­pa­thie ist die Ver­rei­bung von Aus­gangs­stof­fen nach der von Hah­ne­mann ent­wi­ckel­ten Metho­de zur Poten­zie­rung. Der Unter­schied liegt jedoch dar­in, die Stof­fe über die C3 hin­aus bis zur C4 zu ver­rei­ben. Die Erfah­rung hat gezeigt, dass sich durch die stu­fen­wei­se Ver­rei­bung das Ver­ständ­nis der Wirk­wei­sen der Sub­stan­zen erwei­tert und die dabei erhal­te­ne, soge­nann­te Manen­te Arz­nei, intel­li­gent wirken.

 

Die ers­ten C4-Ver­rei­bun­gen wur­den Anfang der neun­zi­ger Jah­re von Edith Dör­re, Witold Ehr­ler & Jür­gen Becker durch­ge­führt, die damit die C4-Homöo­pa­thie begründeten.

 

In mei­ner Pra­xis arbei­te ich mit die­ser spe­zi­el­len Form der Homöo­pa­thie da, wo es um Bewusst­seins-, Her­zens- und Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung geht. Dies sowohl in Form von Ver­schrei­bun­gen von Arz­nei­en, aber auch in Form von Ver­rei­bun­gen, für alle, die inter­es­siert sind, mit­tels die­ser alche­mis­ti­schen Arbeit einen selb­stän­di­gen, uns erwei­tern­den Zugang zu uns sel­ber und unse­rer Umwelt zu gewinnen.

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