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Übersicht Methoden & Therapieansätze


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Craniosacral Therapie

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Die Cran­iosacral Ther­a­pie hat sich aus der Beobach­tung entwick­elt, dass sich die Cere­bospinalflüs­sigkeit (Liquor) im Gehirn und Rück­en­mark pulsierend zwis­chen Kopf (Cranio) und Kreuzbein (Sacrum) bewegt. Diese rhyth­mis­che Bewe­gung set­zt sich im gesamten Organ­is­mus fort und ver­mit­telt ihm lebenswichtige Impulse.

Cran­iosacral Therapeut/innen sind in der Lage diesen feinen Rhyth­mus mit den Hän­den zu erspüren und ermöglichen mit­tels san­ften Impulsen dem Organ­is­mus, ein neues Gle­ichgewicht zu find­en und die Selb­streg­u­la­tion zu fördern.

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Ursprung der Craniosacral Therapie

Die Cran­iosacral Ther­a­pie hat ihre Wurzeln in der osteopathis­chen Medi­zin. Der Begrün­der der Cran­iosacralen Osteopathie war der osteopathis­che Arzt William G. Suther­land,  (1873–1954). Suther­land war ein Schüler von Andrew Tay­lor Still (1828–1917), einem amerikanis­chen Lan­darzt, der die Osteopathis­che Medi­zin begründete.

 

Hin­ter­grund der Cran­iosacral Ther­a­pie ist die Annahme, dass das Gehirn sowie auch das Hirn­wass­er eine autonome und rhyth­mis­che Bewe­gung haben. Diese gemein­same Bewe­gung von Hirn und Liquor nan­nte Suther­land Primäres Atem­sys­tem („pri­ma­ry res­pi­ra­to­ry mech­a­nism“). Es gibt heutzu­tage wis­senschaftliche Unter­suchun­gen, die diese Eigen­be­we­gun­gen, welche unab­hängig von Atmung und Herzrhyth­mus sind, belegen.

 

Die Bewe­gun­gen dieses Primären Atem­sys­tems überträgt sich auf die Hirn­häute, die einzel­nen Schädel­knochen, die Wirbel­säule und das Kreuzbein. So find­et sich diese Bewe­gung auch im Skelett, im Bindegewebe und den Orga­nen. Mit entsprechen­der Schu­lung und Erfahrung ist diese Bewe­gung am Schädel (Cra­ni­um), sowie am ganzen Kör­p­er, zu ertas­ten. Ist die Bewe­gungswelle in ein­er Kör­per­re­gion nicht zu palpieren, weist dies auf eine lokale Ver­let­zung oder eine Block­ade hin.

 

Die ther­a­peutis­chen Tech­niken reichen von deut­lich manuellen Tech­niken bis hin zu einem sub­tilen Auf­spüren und Begleit­en der primären Atem­be­we­gung in den Struk­turen des Organ­is­mus. Sobald wieder alle Gewebe und Struk­turen von dieser Eigen­be­we­gung erfasst wer­den, sind die Voraus­set­zun­gen für die Selb­streg­u­la­tion & ‑heilung gegeben.

Arbeitsweise und Wirkung

Am Anfang der Behand­lung wird mit­tels Anam­nese und einem ersten, manuellen Erspüren der Dynamiken und der Inten­sität des Cranio-Sacral-Rhyth­mus ein Befund über den aktuellen Zus­tand und mögliche Block­aden im Cran­iosacralen Sys­tem (CRS) erhoben.

 

Mit­tels feinen Berührun­gen und Impulsen wer­den Span­nungsmuster in Bindegeweben, Orga­nen, Muskel und Knochen erkan­nt, beurteilt und behan­delt. Stau­un­gen und Block­aden im CRS wer­den aufmerk­sam und acht­sam wahrgenom­men, wodurch eine Art Dia­log zwis­chen meinen Hän­den und Ihrem Kör­per­sys­tem entsteht.

 

In mein­er Aus­bil­dung an der cranioschule.ch wurde der Fokus darauf gelegt, dass wir zur Lösung von Block­aden haupt­säch­lich indi­rek­te Tech­niken anwen­den. Das sind Tech­niken, die es Ihrem Kör­per­sys­tem erlauben, sel­ber eine Lösung zu find­en. Durch diesen Ansatz wer­den vor allem die Selbstheilungs-& Selb­streg­u­la­tion­sprozesse angeregt, um dem Men­schen die Lösung nicht vorzugeben, oder im schlimm­sten Falle sog­ar unpassende Lösungsvorschläge überzustülpen.

 

Während der Behand­lung kön­nen ver­schiedene Bewusst­sein­sphänomene auftreten. Oft sehen Klient/innen Far­ben, oder erin­nern sich an ver­gan­gene Erleb­nisse, nehmen innere Bilder, Gedanken Kör­perempfind­un­gen und/oder Gefüh­le bewusst wahr und find­en so oft auch Hin­weise auf aktuelle Lebens­fra­gen, ohne dass diese Antworten von Aussen gegeben werden.

 

Zwis­chen den Behand­lun­gen arbeite ich sehr gerne auch mit Selb­sthil­feübun­gen, welche ein­er­seits helfen ein neu entwick­eltes Gle­ichgewicht zu sta­bil­isieren und zugle­ich ihre die Selb­st­wahrnehmung und Eigen­ver­ant­wor­tung stärken.

Indikationen

Mögliche Indika­tio­nen für eine Cranio-Sacrale Behandlung:

  • Unter­stützung in belas­ten­den Lebenssituationen
  • Reha­bil­i­ta­tion nach Krankheit oder Unfall
  • Schleuder‑, Sturz- und Stauchtrauma
  • Reg­u­la­tion für den Bewe­gungsap­pa­rat, die Organe, das Lymph­sys­tem, das Hor­mon­sys­tem, das veg­e­ta­tive und zen­trale Nervensystem
  • Schlaf­prob­leme, Erschöp­fungszustände, Depressionen
  • stress­be­d­ingte Beschw­er­den, Burnout-Syndrom
  • Störun­gen des Immunsystems
  • Men­stru­a­tions­beschw­er­den
  • Schwanger­schafts- und Geburtsbegleitung
  • Hyper­ak­tiv­ität von Kindern, Konzen­tra­tionsstörun­gen und Lernschwierigkeiten
  • Entwick­lungsverzögerun­gen bei Kindern

 

Beglei­t­end zu ärztlich­er Betreuung

 

  • Cro­nis­chen Schmerzzuständen
  • Ver­dau­ungs­beschw­er­den
  • Kopf­schmerzen und Migräne
  • Sinusi­tis und Tinnitus
  • orthopädis­chen Problemen
  • Wirbelsäulen‑, Muskel- und Gelenkserkrankungen
  • kiefer­orthopädis­chen Problemen
  • Asth­ma, Allergien und Hauterkrankungen
  • Verän­derun­gen im Bere­ich von Gehirn und Rückenmark
  • psy­cho­so­ma­tis­chen Beschwerden

 

Quelle: Cranio Suisse

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Selb­sthil­feübun­gen:

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biokine­matik

Biokinematik

Aus Sicht der Biokine­matik ist Schmerz ein Bewusst­sein­sprozess der uns auf eine gestörte Funk­tion des Kör­pers aufmerk­sam macht. Wird diese Funk­tion, zum Beispiel eine eingeschränk­te Beweglichkeit eines gewis­sen Gelenkes wieder­hergestellt, so beant­worten wir diesen Prozess adäquat, wobei durch die Zunahme unser­er Beweglichkeit der Schmerz abklingt. Die Biokine­matik als Schmerzther­a­pie set­zt also darauf, die Funk­tion der Muskelket­ten wieder­herzustellen und ist somit eine Ther­a­pie der Funk­tion und nicht der Struktur.

Ther­a­pi­en an Struk­turen wie Mas­sagen, Stretch­ing, Dehnen, lokale Anwen­dung von Medika­menten oder Verän­derung der Struk­turen (Oper­a­tio­nen) gehen bei chro­nis­chen Schmerzen meist am The­ma vorbei.

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Was ist der Sinn von Schmerz?

Diese Frage lässt sich vielfältig beant­worten. Hier möchte ich beson­ders den Zusam­men­hang chro­nis­ch­er Kör­per­schmerzen beleucht­en. Also, weswe­gen pro­duziert der Kör­p­er Schmerzen weit über ein Ver­let­zungsereig­nis hin­aus, obwohl die Ver­let­zung selb­st schon längst aus­ge­heilt ist — oder es gar keine direk­te Ver­let­zung als Ursache gab?

 

Die Antwort darauf ist, dass Schmerz nicht nur vor Aussene­in­flüssen, wie beispiel­sweise Ver­let­zun­gen, oder Zer­run­gen schützen sollen, son­dern uns auch auf Funk­tion­sein­schränkun­gen aufmerk­sam machen, welche erst allmäh­lich z.B. durch man­gel­nde, oder ein­seit­ige Bewe­gun­gen entstehen.

 

So kön­nten wir nun prinzip­iell zwei ver­schiedene Arten von Schmerz unter­schei­den, deren Zweck und Dauer unter­schiedlich sind:

 

  • So gibt es exo­gene, akute Schmerzen. Sie entste­hen durch Aussene­in­flüsse wie Kör­per­ver­let­zun­gen und entsprechen ein­er Gefahren­si­t­u­a­tion. Der Schmerz wird dort emp­fun­den, wo der Angriff auf den Kör­p­er stat­tfind­et und dauert solange, wie die Fremdein­wirkung anhält. Ist die Sit­u­a­tion vor­bei, hört der Schmerz auf. Doch in manchen Fällen wan­dert er von der Ver­let­zungsstelle weg und wird chronisch.
  • Die zweite Form des Schmerzes sind die endo­ge­nen, chro­nis­chen Schmerzen. Diese Schmerzen entste­hen nicht als Folge ein­er Ver­let­zung, son­dern als Folge ein­er Funk­tion­sein­schränkung der Muskelket­ten. Da wir in viel­er­lei Hin­sicht Meis­ter der Kom­pen­sa­tion sind, kön­nen Funk­tion­sein­schränkun­gen oft eine lange Zeit kom­pen­siert und damit unerkan­nt bleiben. Vielle­icht hat dann eine “blöde Hal­tung, ein Ver­heben, eine schlechte Nacht”, oder andere Umge­bungsreize den Schmerz aus­gelöst, oder mod­i­fiziert — jedoch ist dieser Aus­lös­er meist nicht die Ursache des Problems.

 

In diesem Zusam­men­hang höre ich in der Prax­is oft von Leuten mit z.B. Nack­enbeschw­er­den, dass sie “nun eben 8 h im Büro sitzen und es darum nor­mal wäre Nack­enbeschw­er­den zu haben”. Doch gibt es ganz viele andere Men­schen, die eben­so lange im Büro sitzen und keine Beschw­er­den haben. Der Unter­schied ist, dass die eine Per­son wahrschein­lich Funk­tion­sstörung der Muskelket­ten aufweist, welche bei der Per­son ohne Nack­enbeschw­er­den entwed­er kom­pen­siert, oder nicht vorhan­den sind.

 

Wenn man sich die Beweglichkeit bis zu einem gewis­sen Grad erhal­ten oder trainiert hat, hat man eine entsprechende “Puffer­zone”, also genü­gend Ressourcen, die nicht gle­ich den Bewusst­sein­sprozess Schmerz in Gang brin­gen müssen.

 

Behandlungsansatz in der Biokinematik

 

Mit­tels Bewe­gung­stests, Druck­punk­ten und der Anam­nese suchen und find­en wir diejeni­gen Muskelket­ten, die die grössten Funk­tion­sein­schränkun­gen aufweisen und die für Ihren Schmerz ver­ant­wortlich sind. Die Druck­punkbe­hand­lung der Biokine­matik bringt ihrem Schmerz meis­tens schnell eine enorme Lin­derung. Die eigentliche Ther­a­pie beste­ht jedoch aus den Übun­gen, welche ich Ihnen auf unsere Unter­suchung hin instru­iere. Mit diesem spez­i­fis­chen Train­ing kön­nen sie die Funk­tion der betrof­fe­nen Muskelkette wieder­her­stellen. Dadurch gewin­nen sie ihre Beweglichkeit zurück und mit deren Zunahme nach­haltige Schmerzfreiheit.

Muskelfunktionstraining

Denn Funk­tio­nen wer­den nach den Geset­zen der Logik geregelt (Kyber­netik). Die Regelung des Kör­pers erfol­gt auf Basis der Infor­ma­tio­nen, die der Kör­p­er mit­tels inner­er und äusser­er Sin­nesor­gane sam­melt. Durch gezielte Reize dieser Sin­nesor­gane kann Ein­fluss auf die Reg­u­la­tion genom­men wer­den, um reg­u­la­tive Verän­derun­gen zu provozieren. Diese reg­u­la­tiv­en Verän­derun­gen führen als Folge auch struk­turelle Verän­derun­gen nach sich.

 

Wichtig dabei ist, dass der Men­sch selb­ständig die Funk­tion sein­er Musku­latur trainiert. Sie wer­den in der Prax­is angeleit­et, wie dieses Funk­tion­strain­ing auf Basis der Biokine­matik funktioniert.

 

Nach und nach, umso inten­siv­er ein Men­sch seine Funk­tion­al­ität trainiert, desto schneller, baut sich die Musku­latur um und verbessert damit die Funk­tion­al­ität, oder stellt sie sog­ar wieder her.

 

Da ein Muskel nicht primär Kraft haben, son­dern den Regeln der Physik gemäss, Arbeit leis­ten muss (Arbeit = Kraft x Weg), set­zt die Biokine­matik auf ein gezieltes Län­gen­train­ing der Musku­latur. Dies darf nicht mit einem Dehnen ver­wech­selt wer­den, da dem meist sowieso schon zu pas­siv­en Muskel, durch die Dehnung eine weit­ere Pas­siv­ität zukommt.

 

Beim Muskel­funk­tion­strain­ing der Biokine­matik wird der Muskel aktiv in sein­er Länge beübt. Dadurch wird der Umbau der Musku­latur eingeleitet.

Indikationen

Was kann behandelt werden?

 

Für jeden Schmerz gilt die gle­iche the­o­retis­che Grund­lage zur Ursachen­find­ung. Somit stellen alle Symp­tome und Beschw­er­den, die in Zusam­men­hang mit Störun­gen und Funk­tions­beein­träch­ti­gun­gen der Bewe­gungs­ge­ome­trie des Kör­pers ste­hen, Indika­tio­nen zur Ther­a­pie dar.

Hierzu gehören in erster Linie Schmerzen:

 

  • im gesamten Wirbel­säu­len­bere­ich, wie Hex­en­schuss,  Band­scheiben­schä­den,  Chron. Lenden­wirbel­säu­lenbeschw­er­den, Brustwirbelsäulen‑,  Hal­swirbel­säu­len­syn­drom,  Ausstrahlun­gen in Arme oder Beine, mit möglichen Symp­tomen, wie Kribbeln, Taub­heit und auch Läh­mungser­schei­n­un­gen in diesen Bereichen.
  • in Gelenken, z.B. Knie, Hüfte, Fuß,  Arm, Schulter…
  • des Kopfes und Migräne
  • nach Unfällen, z.B. Schleudertrauma

 

Eben­so kön­nen Symp­tome, die mit Störun­gen der Sin­nes­funk­tio­nen und der Wahrnehmung ein­herge­hen mögliche Behand­lungsindika­tio­nen sein, wie z.B.

 

  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Konzen­tra­tionsstörun­gen

 

Was schliesst eine Behandlung aus oder schränkt sie ein?

 

  • Bei Vor­liegen von sys­temis­chen Grun­derkrankun­gen kann die Ther­a­pie nur bed­ingt oder gar nicht möglich sein. Hierzu gehören Erkrankun­gen aus dem rheuma­tis­chen For­menkreis oder andere wie Mor­bus Parkin­son, auch Dia­betes mel­li­tus, um einzelne Beispiele zu nen­nen. Sie haben zur Folge, dass der Kör­p­er, das Gewebe sich in sein­er Reak­tion verän­dert, dass Impulse, die geset­zt wer­den, möglicher­weise langsamer oder weniger effek­tiv umge­set­zt wer­den. Dies kann, muss aber nicht sein.
  • Um den Kör­p­er verän­dern zu kön­nen, brauchen Sie Ihre Wahrnehmung und das Bewusst­sein. Diese kön­nen bei Erkrankun­gen wie Demenz gestört sein, sowie nach Schädi­gun­gen des Gehirns durch Schla­gan­fall, Blu­tung, etc.. Eben­falls Medika­mente, die  diese Funk­tio­nen beein­trächti­gen, behin­dern und ver­hin­dern gegebe­nen­falls die Ther­a­pie. Hierzu gehören alle zen­tral wirk­samen  Medika­mente, v. a. Mor­phin- oder mor­phinähn­liche Prä­parate, andere zen­tral­wirk­same Schmerzmedika­mente sowie Psy­chophar­ma­ka. Das Vorge­hen, wenn Sie solche Medika­mente ein­nehmen, sollte indi­vidu­ell besprochen werden.
  • Oper­a­tio­nen am Bewe­gungsap­pa­rat, sowie Knochen und Gelenke, Wirbel­säule. Wenn Ein­griffe von außen in die Grund­logik und Mechanik des Kör­pers stattge­fun­den haben, ist es möglich, dass das Find­en der ursäch­lichen Störun­gen erschw­ert wird. Eben­so, dass der Muskel verzögert reagiert, oder dass Störun­gen sich immer wieder ein­stellen, weil der Bewe­gungsablauf grund­sät­zlich verän­dert wurde.

 

All diese oben dargestell­ten Ein­flüsse soll­ten bedacht wer­den, sie sind jedoch keine absolute Kon­traindika­tion für die Ther­a­pie. Oft lässt sich nur durch eine Unter­suchung klären, ob eine Ther­a­pie möglich ist. In vie­len Fällen lohnt es sich, einen Ther­a­piev­er­such zu starten, da jed­er Men­sch anders ist und sich auch im Rah­men der Ther­a­pie die Reak­tion anders verhält.

 

Ich bitte Sie daher, sowohl bei Fra­gen betr­e­f­fend Ther­a­pie, Medika­menten, Vor­erkrankun­gen, als auch Indika­tio­nen, oder was auch immer Sie bewegt, mit mir per­sön­lich Kon­takt aufzunehmen. So kann ich mit Ihnen gemein­sam schon vor­ab Unklarheit­en und Zweifel ausräumen.

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Massage

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Ich ver­ste­he die Mas­sage als die Kun­st der acht­samen und präsen­ten Berührung. Detail­lierte Ken­nt­nisse der funk­tionellen Anatomie bilden dabei den Boden, auf dem meine Hände ganz der Intu­ition fol­gen kön­nen. Durch langjährige Schu­lung mein­er Pal­pa­tions­fähigkeit­en bin ich in der Lage, die ver­schiede­nen Qual­itäten unter­schiedlich­er Gewebe wahrzunehmen, um meine Behand­lung ihrem Beschw­er­den­bild und/oder ihrer Indi­vidu­ellen Befind­lichkeit anpassen zu können.

So sind bei mir meist keine zwei Behand­lun­gen gle­ich, denn „mehr vom sel­ben hil­ft nicht mehr“. Wenn ein Behand­lungsansatz keine nach­haltige Verän­derung in ihrem Leben bewirkt, so ste­ht mir eine bre­ite Palette der Berührungskun­st offen — von kon­stant fliessen­dem san­ften Kör­perkon­takt bis zu inten­siv­er, tiefer muskulär­er und faszialer Lösungsarbeit.

Von Entspan­nung & Wohlbefind­en bis zur Behand­lung konkreter Beschw­er­den — her­zlich Willkommen!

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Indikationen

Die Mas­sage hat vieller­lei direk­ten und indi­rek­ten Nutzen.

Hier ist nur ein Auszug möglicher Indikationen:

 

  • Schmerzre­duzierung bzw. –besei­t­i­gung
  • Tonus­milderung
  • Förderung der Durchblutung
  • Förderung der Lymphzirkulation
  • Senkung der sym­pa­this­chen Reflexaktivität
  • Mobil­isierung der ver­schiede­nen Geweb­ss­chicht­en und Strukturen
  • Kopf­schmerzen, Migräne
  • Veg­e­ta­tive Dystonie
  • Krankheits­bilder mit meist unspez­i­fis­chen Symp­tomen und starken neg­a­tiv­en kör­per­lichen Auswirkungen
  • Müdigkeit
  • Stress
  • Verspan­nun­gen der Muskulatur
  • Schmerzen im ganzen Bewegungsapparat 
    • Nack­en
    • Schul­ter
    • Rück­en
    • Gesäss
    • Beine
    • Füsse
    • Arme
    • Hände
  • usw.

Kontraindikationen

  • Akute Throm­bosen
  • Throm­bophlebitis
  • Arterielle Durch­blu­tungsstörun­gen
  • Arterielle Ver­schlusskrankheit­en
  • Dekom­pen­sierte Herzinsuffizienz
  • Herz­in­farkt
  • Lym­phan­gi­tis
  • Hohes Fieber
  • Akute bak­terielle & virale Infektionen

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Homöopathie

Die älteste homöopathis­che Heilung wird ACHILL zugeschrieben, der mit seinem Speer einen Feind ver­let­zte. Nach­dem dessen Wunde nicht heilte, gab ein Orakel die Auskun­ft: „Der, der die Wunde schlug, heilt sie auch.“ Die Ärzte sch­abten den Rost von Achills Speer und streuten ihn auf die Wunde, welche in weni­gen Stun­den heilte.

HIPOKRATES sagte: „ Man muss dem Kranken von dem­sel­ben Wass­er zu trinken geben, durch das er die Krankheit bekam.“ Oder: „Durch das Ähn­liche entste­ht eine Krankheit und durch das Ähn­liche, das man anwen­det, wer­den aus Kranken Gesunde.“

PARACELSUS lehrte 1527 „ Krankheit kann nicht mit ent­ge­gen geset­zten Mit­teln geheilt wer­den, son­dern mit Ähnlichen“.

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Homoöapthie und Weltanschauung

Das Entsprechungsver­hält­nis vom Makrokos­mos zum Mikrokos­mos Men­sch ist Bestandteil der meis­ten spir­ituellen Weltan­schau­un­gen. Von Her­mes Tris­megis­tos über Paracel­sus, Swe­den­borg und Hah­ne­mann hin zur Gegenwart.

 

Alles was das All enthält ist dem­nach als dynamis­ches Prinzip auch im Men­schen latent vorhan­den. Wird die kos­mis­che Ord­nung im und um den Men­schen jedoch gestört, „fall­en diese dynamis­chen Prinzip­i­en ins krankmachende Stof­fliche“, so wirken sie wie die ihnen jew­eils entsprechen­den Arzneiprü­fun­gen am Gesun­den, d.h. sie rufen Symp­tome her­vor, sie machen krank.

 

Genau da set­zt die Homöopathie, wie ich sie ver­standen haben möchte, an.

Miasmatische Homöopathie

Das Sys­tem der Mias­matik wurde von Samuel Hah­ne­mann zur Behand­lung chro­nis­ch­er Krankheit­en zum Ende sein­er Schaf­fens- und Leben­szeit um 1828 ent­deckt. Es ist eine mögliche Antwort auf die Frage, wie wir das Poten­tial, welch­es in Krankheit­en und Krisen liegen, so ent­fal­ten kön­nen, dass diese nicht immer wieder, vielle­icht auch in ver­schiede­nen Gewän­der, auf­flam­men müssen.

 

Hah­ne­mann erkan­nte, dass gewisse Seuchen sowohl unser­er Hal­tung und unser­er Art und Weise, wie und wo wir krank wer­den tief­greifend bee­in­flussen, selb­st wenn wir nicht direkt von der Seuche betrof­fen waren, son­dern unsere Vor­fahren­schaft. Lep­ra, Pest, Trip­per, Syphilis usw. — sie alle haben sich tief in unser kul­turelles Erbe gefressen und bee­in­flussen auch noch nach Gen­er­a­tio­nen unsere Art zu denken und die Funk­tion unser­er indi­vidu­ellen Selbstregulation.

 

Wenn wir diese Wurzeln behan­deln kön­nen, haben wir nicht nur einen Hebel um chro­nis­che Krankheit­en zu behan­deln, und die Selb­streg­u­la­tion­fähigkeit­en des Einzel­nen zu verbessern, son­dern vor allem — und darum geht es mir beson­ders — in unserem Wesen und unser­er Per­sön­lichkeit nach­haltig zu wach­sen & nach und nach unsere Poten­tiale ent­fal­ten und immer adäquater nutzen zu können.

C4 Homöopathie

Die Basis der C4-Homöopathie ist die Ver­rei­bung von Aus­gangsstof­fen nach der von Hah­ne­mann entwick­el­ten Meth­ode zur Poten­zierung. Der Unter­schied liegt jedoch darin, die Stoffe über die C3 hin­aus bis zur C4 zu ver­reiben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich durch die stufen­weise Ver­rei­bung das Ver­ständ­nis der Wirk­weisen der Sub­stanzen erweit­ert und die dabei erhal­tene, soge­nan­nte Manente Arznei, intel­li­gent wirken.

 

Die ersten C4-Ver­rei­bun­gen wur­den Anfang der neun­ziger Jahre von Edith Dörre, Witold Ehrler & Jür­gen Beck­er durchge­führt, die damit die C4-Homöopathie begründeten.

 

In mein­er Prax­is arbeite ich mit dieser speziellen Form der Homöopathie da, wo es um Bewusstseins‑, Herzens- und Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung geht. Dies sowohl in Form von Ver­schrei­bun­gen von Arzneien, aber auch in Form von Ver­rei­bun­gen, für alle, die inter­essiert sind, mit­tels dieser alchemistis­chen Arbeit einen selb­ständi­gen, uns erweit­ern­den Zugang zu uns sel­ber und unser­er Umwelt zu gewinnen.

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